Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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13 wn me dieſes jungen Landmädchens. Zwar ver⸗ ſtehen wir kaum ihre Worte, aber ſie ſcheinen mir ungemein rührend. Morgen wird ſich al⸗ les zeigen.Wohl, ſchrie ich, wird ſich morgen alles enthüllen. Ach! noch einmal laß mein trunkenes Herz das Geſtänd⸗ niß deiner Liebe aus dem Roſendufte deiner Lippen ſaugen! Ach! gönne deinem unglück⸗ lichen Placide nur den einzigen Göttergenuß dieſes flüchtigen Augenblicks!Großer Gott! rief Bianca,was bedeutet dieſe ungewöhnliche Sprache? Ob ich dich liebe, kannſt du daran zweifeln? Habe ich dir nicht mein ganzes Leben gewidmet? Iſt nicht mein ganzes Daſeyn dein? Weißt du nicht mehr, daß ohne dich meine Tage mir nur eine unerträgliche Bürde wären? Nur eine unerträgliche Bürde? Ach! rief ich mit dem Ausdrucke der heftigſten Wehmuth,verfolge nicht weiter deine ſo zärtlich rührende, und doch ſo grauſame Re⸗ de. Jedes deiner Worte dringt wie ein ſchnei⸗ dender Dolch in mein Herz.O Dom Pedro! Seine Vernunft muß gelitten ha⸗