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verlobt nennt,— in Ehren und Verbindlichkeit, und mit dieſer Perſon?“
„Mit Fräulein Marianne Weikart, Frau Generalin!“ ſagte er mit warnendem Nachdrucke.
„Verlobt? Alſo heirathen? Pfui!“
„Vergeſſen Sie ſich nicht, Frau Generalin, und vor allem— vergeſſen Sie meiner nicht! Ich muß bitten!“
„Ich ſoll Ihnen mein Erſtaunen nicht ausdrücken, Graf,— meinen Unwillen, meine Mißbilligung einer ſolchen Heirath mit dieſer Gouvernante?“
„Sie werden ſich dieſer außerordentlichen Anſtrengung überheben, Frau Generalin, wenn Sie Mariannen, meine Braut, mit der chriſtlichen Billigkeit brtrachten wollen, auf die Sie einſt gerechnet haben, als ſich der Gardehauptmann von Edesheim mit Margaretha Schel⸗ wig verlobte.“ ³
„Graf!“ rief ſie heftig,„wollen Sie mir damit eine Impertinenz ſagen? Wollen Sie mich damit be⸗ leidigen? Ich war nie eine dienſtbare Perſon, müſſen Sie wiſſen. Und ich habe meinem Bräutigam damals Das zugebracht, was ſeinem alten Adel ein neues Fundament gab, und wodurch er ſich erſt geltend machen konnte. Dadurch war oder ward ich ſeines⸗ gleichen. Ueberdies war es in einer Zeit, da der Adel erſt wieder ſich zu heben anfing. Ihnen aber in Ihrer
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