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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 1
Entstehung
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wird„Und die glücklichſte dieſer Ausnahmen denk' ich, Her⸗ haben wir vor uns,“ ſprach Heimberger, das Buch lberts, ſchließend, weiter.„Denn hier erfüllt ſich auch noch 1 trauen die beiderſeitige Exiſtenz innerlich durch entſprechende tief⸗ Bildung und Geſinnung, durch verwandte Denkungs⸗ nd ich und Anſchauungsweiſe, ja durch Geſchmack und Talent. ch be Wo fände ſich eine Comteſſe, die unſern Albert leichter Euer verſtände, richtiger faßte, edler unterſtützte und in jeder 1 jedoch Richtung ſeines Lebens heiterer begleitete? Seht, ſo Sinn macht ihr einen gebornen Lebensaccord aus, und es einer wird nichts ſchaden, wenn derſelbe erſt nach einigen 1 Mei Diſſonanzen in dur euern Bund in moll ſchließt. Und

alſo ſegne ich denn mit Gottvertrauen euer Verlöbniß.“ d las So ſchlicht und heiter der würdige Mann dies Stelle alles, ohne gemachte Salbung, hingeſprochen l hatte, ſo athen hinterließen die Worte doch eine ſanfte Rührung. Man unt zu umarmte ſich, oder drückte einander die Hände. Dann renen, lenkte Albert mit der heitern Aufforderung ein. Uovor„Laßt uns in dieſer Herzlichkeit den Abend zuſam⸗ Vinen men bleiben, und unſere Verlobung feiern! Marianne rſchie beſorgt ein kleines Mahl von den beſten Ueberbleibſeln eh unſeres Mittags, mit einigen Flaſchen der Sorte, die Fani unſer Freund da dieſen Mittag beſonders zu ſchätzen lefe wußte. Sie, Frau Erneſtine, ſchicken wohl die Magd icliche mit einem Korbe ins Schloß, nicht wahr?“

„Ich laſſe mir das heut einmal gefallen, Herr