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er denn noch recht zum Manne werden. Er wird leichter ſiegen, wenn ihm eine ſolche Dame des Her⸗ zens den Kampfpreis empor hält. Einer Liebe Alberts, die ſolche Wahl getroffen, ſchenke ich alles Vertrauen und die Ihrige Marianne, die im Stillen ein ſo tief⸗ inniges Fundament gelegt hat, als Erneſtine und ich gar wohl bemerkt haben, wird ſich unerſchütterlich be⸗ bewähren. Freilich eine„Meſalliance“ wird Euer Bund in der hohen Geſellſchaft heißen; ich habe jedoch ſchon ein beruhigendes Orakel über den wahren Sinn dieſes Wortes gefunden, Ich erinnerte mich einer Stelle in Göthe's ſiebentem Buche von Wilhelm Mei— ſters Lehrjahren.“ 4 Heimberger nahm das Buch vom Pulte, und las die mit einem eingelegten Blättchen bezeichnete Stelle: „Die Vermiſchung der Stände durch Heirathen verdienen nur inſofern Mißheirathen genannt zu werden, als der eine Theil an der angeborenen, angewohnten, und gleichſam nothwendig gewor⸗ denen Exiſtenz des anderen keinen Theil nehmen kann. Die verſchiedenen Klaſſen haben verſchie⸗ dene Lebensweiſen, die ſie nicht mit einander thei⸗
len und verwechſeln können, und das iſt's, warum Verbindungen dieſer Art beſſer nicht geſchloſſen werden; aber Ausnahmen, und recht glückliche Ausnahmen ſind möglich.“


