vorbeſtimmtes Paar an; und nun ſie weiß, daß man eine ernſte Verbindung zwiſchen uns heimlich wünſcht und— faſt unheimlich betreibt, würde es ihr Erſtes geweſen ſein, uns als ein Paar ihren Gäſten vorzu⸗ ſtellen, und ſich zu unſerer Vermählung einzuladen. Stellen Sie ſich einmal unſere Lage vor, Marianne. Meine, der ich nicht hätte Ja ſagen können, und dann die vernichtende Pein der guten Engenie, die weder ja noch nein ſagen konnte. Sagen Sie nun ſelbſt,— war es da nicht das Einfachſte für mich, gar nicht mitzugehen?“
„Freilich,— wenn Sie nicht ja ſagen konnten!“ antwortete ſie, aber ſo beklommen, daß ſie, um es zu verbergen, ſich zum Fortgehen erhob.
„Noch einen Augenblick, Marianne, bitte!“ flehte
Albert, und faßte ihre bebende Hand.——„Nein, liebe herzliche Freundin,— ich hätte nicht Ja ſagen
können, und doch wär' es für mich von unausſprech⸗ lichem Leid geweſen, daß ich es nicht gekonnt. Sie werden das nicht recht begreifen, Marianne. Sehen Sie, es iſt ſo aus unſerer Kindheit hergebracht, daß wir für einander gehörten,— es iſt eine Familien— überlieferung. Wirklich waren wir auch einander ſehr zugethan. Ich ſchied noch, als ich auf die Univerſität ging, mit aller Zärtlichkeit von Eugenien. Wie ich zurückkam, befand ſie ſich in einer auswärtigen Penſion.


