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etwa zwiſchen Ihnen und der gnädigen Gräfin ein Zwiſt vorgefallen ſei. Im Gegentheil, ſagte ich ihm, und
eerzählte von dem ſchönen Konzert, worin die Comteſſe
alles entzückt habe, und daß Sie zurückgeblieben ſeien, um hier die Frau Generalin zu empfangen und ein häus⸗ liches Feſt vorzubereiten. Ein häusliches Feſt? fragte er verwundert, und ſchien ſehr zufrieden damit.
Albert, von dem Tone, von dem ganzen bebenden Weſen Mariannens mit bewegt, ſtand einige Augenblicke nachdenklich, dann ſagte er:
„Setzen wir uns noch ein wenig, liebe Marianne. Ich hatte mich recht auf dieſen Tag gefreut, und daher kam mir der Beſuch höchſt verdrießlich. Ich hätte nicht geahnt, daß ich den ſchönſten Gewinn davon haben ſollte.“
Marianne ſah ihm fragend, mit vergnügtem Lächeln, in die Augen. Seine Mittheilung ſchien von ihr ſelbſt abzulenken, und ſo ließ auch ihr heimliches Bangen nach.
„Nicht wahr, ich gebe Ihnen Räthſel auf?“ ſprach Albert weiter.„Doch erſt hören Sie, warum ich hier zurückgeblieben bin! Die Generalin iſt eine unzarte Frau, wofür ſie auch ſchon das äußere Gepräge hat, und darauf verſeſſen, Ehen zu ſtiften. Vor Jahren, da Comteſſe Eugenie und ich noch eine jugendliche Zärt⸗ lichkeit für einander hatten, ſah ſie uns ſchon für ein


