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ein Lob ausſieht; aber um meinetwillen muß ich es doch anerkennen, und Sie müſſen es mich ausſprechen laſſen, daß es mir der erſte, ungeſtört, unbeängſtigt glückliche Tag iſt, deſſen ich ſeit meiner Heimkehr froh geworden bin. Vielleicht ſind Sie mir ſo gut, Marianne, daß Sie in dieſem meinem Glück einige Entſchädigung für Ihre Ermüdung und vielleicht auch für Das finden, was ſonſt für Sie Betrübendes dabei war.“
„Laſſen wir Das vergeſſen ſein, Herr Graf!“ antwortete ſie.„Ich bin glücklich, wenn ich— dankbar für das zarte Wohlwollen, womit Sie meine Stellung in Ihrem Hauſe ſo froh machen,— wenn ich ſo weit in Ihre Welt eingehen konnte, um Ihnen etwas zu leiſten, was Sie eben an dem Tage brauchten.“
„In meine Welt eingehen—? Mein Gott, das Wort ruft mir einen Gedanken unſeres lieben Heim⸗ berger in's Gedächtniß. Doch, ich komme immer wieder von meinem Anliegen ab, woran mich ſchon unſer Be— ſuch geſtört hat. Ich mußte Ihnen ſchon früher ſagen, warum ich nicht mit nach Nienſtedt gereiſt bin.“
„Bewahre, Herr Graf! Sie beſchämen mich! Wie ſollte ich das erwarten. Aber freilich, lieb wäre mir's geweſen, wenn ich dem Grafen Dahn etwas darüber hätte ſagen können. Er fragte ſo zudringlich und mit einem recht häßlichen Lächeln darnach, und meinte, ob


