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ie Gräfin, die ſehr erfreut geweſen wäre, wenn Albert mit halb ſoviel Empfindung, als er für die Gouvernante gezeigt, von ihrer Tochter Eugenie ge⸗ ſprochen hätte, fand ſich nun in dem Verdachte beſtätigt, der ihr beim erſten Anblicke Mariannens aufgeſtiegen war. Nur mit aller Faſſung konnte ſie ſich in der lächelnden Ruhe behaupten, die ſie angenommen hatte, bis ſie ſich von Heimberger beobachtet merkte; da ſie denn lebhaft mit den Worten aufſtand:„Aber mein Mann vergißt ganz unkere Heimfahrt.“
Eben trat er mit Marianne aus dem Glashauſe, und ſie ſetzte mit anzüglichem Lächeln gegen Albert hinzu:
„Sehen Sie nur, auch ihn hat unſere liebens⸗ würdige und vortreffliche Wirthin ganz eingenommen und alles vergeſſen gemacht.— Haſt Du denn wegen der Pferde, lieber Bodo— 2“
„Ich werde ſogleich ſelbſt Ihre Befehle, meine Gnädigſte—!“ fiel Albert ein, und eilte fort.
Die Gräfin, am Arm ihres Gemahls, wandelte gegen das Schloß, indem ſie leiſe und gereizt fragte:
„Nun, wir nehmen wohl eine gemeinſchaftliche Ent⸗ deckung mit?“
„Und welche, meine holdſelige Gemahlin?“
„Ei, ich denke doch, Du haſt in Deinem vertrauten Geſpräche die Mamſell gefragt, warum Albert zurück— geblieben iſt?“


