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Unterhaltung des Mannes, die artige Unterthänigkeit der Pfarrerin wirkten zerſtreuend auf das gräfliche Paar. Die guten Schüſſeln nahmen den Grafen ein, Mariannens liebenswürdige Haltung beſchäftigte im Stillen die Gräfin; ſo daß Albert, ſeelenver⸗ gnügt, und mit ſeinen beſten Weinen bemüht, die Heiterkeit anzufeuern, zuletzt ſelber nicht ohne hohe Stimmung in ſeiner gemüthlichen Weiſe blieb. Inzwiſchen war es im Freien ſo mailich geworden, daß man ſich entſchloß, den Kaffee in der Vorhalle des Gewächshauſes zu nehmen. Hier hatte man den Blick zugleich in den Park und unter die tropiſchen Pflanzen der Glashalle. Die Gräfin ſaß zwiſchen Albert und dem Pfarrer, der Graf zwiſchen Ernſtine und Mariannen. Dieſe beiden begleiteten ihn auch, als er die Gewächſe zu beſehen ſich erhob. Faſt alle Camellien und Eriken ſtanden in Blüthe; auch die Cyclamien urd Acacien hatten ſich hervorgethan. Der Graf bewunderte die Pflanzenkenntniß ſeiner Begleite— rinnen, und die ſeltenen Gewächſe. Marianne brachte einiges davon heraus, und ſtellte es vor die Gräfin, die träumeriſch in ihrem Seſſel ruhte. Als ſie ſich wieder entfernt hatte, ließ die Gräfin, mit fein lau— ſchendem Blicke gegen Albert, ſich zu ihrem Lob her⸗
aus.—„Ich bin ganz charmirt von der Gouvernante,“ ſagte ſie,„und begreife jetzt, daß meine kluge Freundin Koenig, Marianne. I. 12


