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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 1
Entstehung
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und hat bei ſeiner Nobilitirung das„Feld“ dazu be⸗

kommen. Der Major war letzten Winter mit meinem Sohne bei uns zur Jagd, ganze vier Wochen.“

Albert errieth jetzt, dem uneinigen Paar unvermuthet, etwas von dem Grund ihres augenblicklichen Zwiſtes. Seine Mutter hatte noch jüngſt, wahrſcheinlich um ihn für Eugenien anzuſpornen, aus einem Briefe der Gräfin Dahn die Mittheilung fallen laßen, daß ein liebenswürdiger Stabsoffizier von„großer Carrière“ ſich um die Comteſſe bewerbe. Offenbar war dieſer Dillfeld gemeint und ſtand, wie es ſchien, bei der Mutter mehr als beim Vater in Gunſt.

Im Stillen freute ſich Albert dieſer Entdeckung. Er hoffte der liebenswürdige Major würde auch Eugenien nicht gerade mißfallen und dann behielten ihre Eltern an ihm einen guten Trumpf zum Ausſpielen zurück, wenn er ſelber auf die Vorhand verzichten würde.

Im Augenblick aber hatte der Gegenſtand das gräf⸗ liche Paar ein wenig geärgert, und als nun Albert auch noch den angelegentlichen Vorſchag der Gräfin— morgen oder übermorgen noch mit zum Feſte der Ge⸗ neralin zu fahren, ſehr entſchieden ablehnte, brachte dies einige Verſtimmung in die Unterhaltung vor Tiſche. Es war daher dem jungen Grafen ſehr angenehm, daß Marianne den Pfarrer Heimberger mit Frau zu Mittag gebeten hatte. Dieſe Gäſte, die anregende