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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 1
Entstehung
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llbert

ignete mein

berin

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Zauberkünſten für eine ganz andere Neigung diente. Vielleicht büßte ſie dabei ihre ganze Kunſt ein;— oder viemehr ganz gewiß! ſie zaubert ja nur mit kühlem Herzen, wie Sie mir ſagten.“

„Derſelbe Gedanke, den der Major von Dillfeld hatte!“ rief die Gräfin, und ihr Gemahl fiel neckend ein:

„Ah, ſieh da, der Herr Major! Seien Sie uns willkommen, Herr von Dillfeld! Angenehme Ueber⸗ raſchung! Ihr Rival, lieber Graf, um eine ſchöne— Idee.“

Er lachte ſeine Frau vergnügt an, verſtummte aber, als er ihren verbiſſenen Aerger bemerkte.

„Nun, Herr Graf,“ fuhr ſie ihn an, wollen Sie nicht ausreden? Es wird unſerm lieben Freunde noch einiges unverſtändlich an Ihren geiſtreichen Anſpielungen ſein.“

„Ei nun, Spaß bei Seite!“ entgegnete er.„Der Major gilt alles beim Könige, lieber Al Albert, er wird große Carrière machen. Dabei iſt Dillfeld ein liebens⸗ würdiger Mann, beſonders für die Damen. Ich ſage Ihnen, lieber Albert, ſie ſind alle wie vernarrt in ihn, zumal wenn ſie erwachſene Töchter haben. Ich glaube nur, weil Dill ein Küchengewürz iſt und beim Ein— machen gebraucht wird. Sie kennen ihn wohl nicht? Ich meine den Major. Von Familie iſt er eigentlich nicht: ſein Großvater war Stallmeiſter, hieß noch Dill