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raſcht ſein, wie prächtig das kleine Mädchen ſich gemacht
9 hat. Ich habe mir ſo den Gang beider Herzen ausge el⸗ dacht: Eugenie, denke ich, bringt ihm ihr Bischen 2 die Engliſch entgegen, und mit dieſer Sprache, für die er. vor immer ſchwärmte, kann er ſich dann gleich anhäkeln. den Man glaubt nicht, was man oft durch eine fremde p Sprache ſo vertraut wird!“ die„O, ich weiß, lachte der Graf, was mein Freund „ Wallberg einſt mit ſeinem ſüßen Franzöſiſch ausrichten 1 konnte!“ 19„O, ich hörte auch ſein ſchleſiſches Deutſch gern!“ — lächelte die Gräfin und fuhr dann fort:„Ich rechne 3 auch darauf, daß Eugenie noch Anfängerin im Engli⸗ ſh ſchen iſt, ſo daß Albert, der friſch aus London kommt, ei an ihrer Ausſprache viel zu verbeſſern finden wird. en Sehen Sie, das iſt eben, was dann Beide innerlich hr. aufregt und äußerlich annähert. Albert tadelt, Eugenie en. erröthet; das th ſoll im Engliſchen ſchwer auszuſprechen nt ſein; beide ſpitzen den Mund gegen einander), Albert vorbildend, Eugenie nachmachend— und Beide lachen ere zuſammen. Geſtehen Sie mir, Graf, daß ihr Männer nen gar zu gern belehrt! Und daher mag's auch kommen, var daß zwiſchen Lehrer und Schülerin nur allzu oft eine dal Liebesgeſchichte entſteht.“— „Ich bewundere Ihre Menſchenkenntniß, meine Gnä⸗
digſte,“ lachte der Graf.„Aber freilich,— je mehr


