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der Unterbrechung einiger Jahre zu ſchöner Liebe er⸗ wachſen ſein.
Als Eugenie hinaus war, rückten die Drei vertrau⸗ licher zuſammen. Gräfin Wallberg erinnerte an die etwas ſchwärmeriſche Richtung Albert's, die leider von ſeinem Erzieher ſo ungeſchickter Weiſe begünſtigt worden ſei. Sie ſprach die Beſorgniß aus, wenn man ihn ſo bald nach ſeiner Rückkehr in die große Welt und in die verdeckten Geſchäfte der Diplomatie hingäbe, würde er ſobald nicht zu einer herzlichen Verbindung kommen, oder noch ſchlimmer in fremde Abſichten fallen.—„Ich kenne Albert,“ ſagte ſie;„er hat nichts Stürmiſches in ſeinen Neigungen; er wird eher feſthalten, als raſch anfaſſen. Darum dachte ich ihn hier auf einige Zeit einzuheimſen, und wir ſetzten ihn gelaſſen in täglichen traulichen Verkehr mit unſerer charmanten Eugenie. Wäre er auf ſeinen Reiſen vielleicht reſoluter geworden: deſto beſſer, und ſein Herz wird ſich deſto eher ent⸗ ſcheiden.“
„Er benahm ſich früher ſehr zärtlich gegen unſere Tochter,“ bemerkte Gräfin Dahn,„und wir rechnen gerade darauf; vergeſſen wir aber nicht— Eugenie war allerdings noch ein Kind, und ſeine Zuthätigkeit war anderer Art, als wir ſie jetzt wünſchen.“
„Gewiß!“ ſtimmte die Wallberg bei;„aber eine Entwicklung iſt die andere werth, und Albert wird über⸗


