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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 1
Entstehung
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Gouvernante nicht, die ja des Pfarrers Hausordnung noch nicht kannte, nach welcher Niemand angenommen wurde, der die chriſtliche Familie von Vater, Mutter und zwei heranwachſenden Töchtern bei ihrem allzu einfachen Mahle ſtören wollte. Abzuräumen war aber auch nicht mehr: zwei Gerichte waren ſchon verzehrt, und die Hauptſchüſſel wurde eben von der Mutter aus der Küche herein gebracht. Die beiden Mädchen, die ſich an der Verwirrung des Vaters ergötzten, wur den daher abgeſchickt, Mariannen freundlich in des Vaters Studirſtube zu führen. Die Pfarrerin, am wenigſten beunruhigt, hob mit bedeutſamem Kopfſchüt teln ihre Küchenſchürze als Signalfahne empor, daß ſie ſelbſt nicht erſcheinen könne.

Inzwiſchen hatte der Metropolitan den Mund ab gewiſcht und ſeine vorgeſteckte Serviette abgelegt. Er brachte das Geſicht in ernſthafte Mienen und eilte den Töchtern nach, Mademoiſelle Weikart ſehr herzlich zu begrüßen und ſeine liebe Frau mit Zahnweh zu entſchuldigen.

„Meine gute Suſanne hat den Morgen beim Herd feuer zugebracht,“ ſagte er,„und das reizt immer ihr ie ſelbſt das

agd mit der

altes Leiden auf. Aber leider muß ſ Kochen beſorgen, da unſere einzige M Hausarbeit und dem auf dem Lande ſo unentbehr

lichen Vieh zu ſchaffen hat. Sie ſehen, wie man ſich

ſeine

von Ernj