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ſie einſt eiferſüchtig gegen einander waren. Mit dem Stolz und der Freundſchaft dieſes Heiraths⸗Projektes verknüpft ſich aber auch noch der Vortheil des Reich⸗ thums für den Fall, daß unſere Gräfin Schloß und Güter an den nun ſchon mündigen Stiefſohn abtre⸗ ten muß. Sie wird mit der Verlobung manche Be⸗ günſtigung für ſich und ihr Töchterchen zu bedingen wiſſen. Sehen Sie, wenn nun Graf Albert mit der alten Zuneigung für Eugenie zurückkehrt, ſo werden Sie unſere Gräfin recht in ihrer Herrlichkeit erblicken. Herr⸗ lichkeit— ja, das iſt das Wort: denn Vertraulichkeit, die Ihrem gebildeten Herzen wohlthuender wäre, liebe Freundin, dürfen Sie auch dann nicht erwarten. Aber da plaudere ich hin, und— Sie müſſen jetzt wirk⸗ lich zum Metropolitan, wenn Sie ihn vor Tiſche tref⸗ fen wollen.“
„Aber, beſter Lorenz! daß Du das Fräulein fort⸗ gehen heißeſt!“ erinnerte die Hausfrau.
„Ich weiß ſchon, wie's gemeint iſt!“ ſagte Ma⸗ rianne, und reichte zum Abſchiede die Hand. Der Pfarrer, der mit ſeiner Frau ſie begleitete, ſetzte hinzu:
„Und es könnte Ihnen übel genommen werden, wenn Sie bloß den Unrechten beſucht hätten.
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merkte Marianne unterwegs,„ſo ſagen
a Sie mich begleiten, verehrter Freund,“ be⸗ Sie mir noch
un


