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heraus. Heimberger rief ſeine Frau herbei und ſtellte ihr Mariannen vor.
„Der Zufall hat uns das Fräulein zugeführt,“ ſagte er,„und wir wollen es als eine freundliche Be⸗ ſcheerung annehmen, liebe Friederike.“
„Die Pfarrerin, hübſcher von Wuchs als von Ge⸗ ſicht, häuslichen Ausſehens und anmuthiger Freundlich⸗ keit, mochte ſo tief in den Dreißigen, als der Mann in den Vierzigen ſtehen. Einfach und reinlich ſah es umher aus, und das ganze Benehmen der Frau ver⸗ rieth, daß ſie es an Bewunderung ſo wenig, als an Pflege für ihren Mann fehlen ließ. Aber auch gegen Marianne ſprach ſich bald ein gefälliges Wohlwollen aus; wie ſie denn auch alsbald ein kleines Frühſtück geſchäftig herbeibrachte.
Marianne ließ auf ſo freundliche Weiſe ſich gern feſthalten; ſie hoffte aus ſo gutem Munde manches über die Verhältniſſe der Familie zum eigenen Beſten zu vernehmen.
„Sie werden juſt keine ſchlimme Frau an der Grä— fin finden,“ ſagte im Laufe der Unterhaltung der Pfar⸗ rer,„wenigſtens iſt ſie nicht engherzig, nicht kleinlich oder mißwollend. Die Pfahlwurzel ihres Weſens iſt Stolz,— freilich Adel-, Rang- und Ahnenſtolz, eine Wurzel, die Edles, aber auch Ungerechtes aus dem
Lebensboden ziehen kann. Wenn es, wie wir Beide R
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