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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 1
Entstehung
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flich eine

eun⸗

ben hatte, mit feierlich ausgebreiteten Armen

Ob Marianne dieſen Eindruck hatte, ſteht dahin; der

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mäßigem Einkommen frei von Anfechtungen der Noth, wenigſtens der Sorgen halten? Da gewinnen Sie denn gleich eine neue Schule: denn nun Sie das Ziel Ihres dienenden Berufs ereicht haben, dürfen Sie daran denken, ſich für einen eigenen Herd vorzubereiten, der uns oft, bei allen Vorzügen und hinter den ſchönſten Erwartungen her, doch von der Vorſehung nur als ein Sparherd zugetheilt wird. Aber Sie werden ſehen, wie man auch dabei vergnügt ſein kann. Der Ton un⸗ ſeres Hauſes wird Ihnen zuſagen. Wir leben ſtill und einfach, mäßig in Genüſſen, reich in Liebe,— chriſtlich, wenn Sie wollen. Das Wort ſagt Al die Verbindung, die wir mit dem gräflic ben, und es gibt den Einklang, durch den wirauns in der Harmonie mit der hohen Familie halten können. Denn—“ fuhr er, nachdem er ſich zum Abſchied erho⸗

nes bezeichnet

„bei Ihro Guaden gilt auch das ſchöne Wortz und mein Haus wollen dem Herrn dienen!“

Hier geſchah ihm aber etwas ſehr Drolliges. In⸗ dem er nämlich bei den Worten:„dem Herrn dienen,“ die beiden flachen Hände gegen die Bruſt gepreßt, be⸗ haglich an ſeiner Wohlbeleibtheit hinabgleiten ließ, ge⸗ wann es das komiſche Anſehen, als ob er ſich ſelbſt mit dem Herrn meine, dem die Gräfin und ihr Haus diene.