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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 2
Entstehung
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geordnet und ſeine Liebe in's richtige Gleis gelenkt. Darüber ſprechen wir noch. Ich ſehe Dir an den Augen an, daß Du einverſtanden biſt. Gehen wir zum Grafen!“

Sie traten unter das Zelt zurück, und nahmen Albert in die Mitte. Der Miniſter erzählte auf's Heiterſte ſeine Aufnahme bei der Kaiſerin und die Verhandlung wegen der nun verabredeten Ceremonien der Verlobung, zu welcher bereits aus Karlsruhe und Stuttgart fürſtliche Perſonen und hohe Würdenträger mittelſt des Telegraphen geladen ſeien.——„Wegen Ihres Platzes dabei habe ich mit Ihnen geſprochen, lieber Graf!“ ſagte er.„Aber Eines ändert ſich ab: Sie müſſen ſich bereit halten, wenn nicht morgen Abend, doch mit dem früheſten Uebermorgen meine Sendung dem König zu Handen zu bringen.“

„Ich, Excellenz?“ fragte Albert betroffen.„Warum nicht der Sekretär?“

„Es iſt ein Ausnahmsfall, lieber Graf,“ antwortete der Miniſter,„etwas Apartes, was hier zu verſteckt und einfach vorgeht, und wofür ich daher etwas luxuriös in den Umſtänden ſein möchte. Ueberdieß kann ich meinen Bericht nur ſehr kurz faſſen, und der König wird das Umſtändliche am liebſten aus Ihrem Munde vernehmen. In ein paar Tagen können Sie wieder

hier ſein. Die Damen freilich werde ich mir auf den Hals laden; allein ich werde mich geſchickt heraus