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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 2
Entstehung
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ziehen durch meine Abreiſe nach Karlsruhe, wo ich Ge⸗ ſchäfte habe.“

„Ich geſtehe Ew. Excellenz,“ ſagte Albert etwas verdrießlich,„dieſe Weiterung meines Weſchäftes ver⸗ ſchlägt ſehr gegen meine Erwartung. Ich hoffte viel⸗ mehr von Ihnen gänzlich losgeſprochen zu werden. Ich bin ſchon allzulang meinen eigenen Geſchäften entzogen, und dachte mit der Zufriedenheit unſeres Königs die zurückgeſtellten Angelegenheiten meiner eigenen Wirth⸗ ſchaft ſchnell wieder aufzunehmen.“

Der Miniſter ſah ihn, als er ſchwieg, mit forſchen⸗ dem Blick an, indem er mit zögerndem Nachdrucke ſagte:

„Freilich, wenn gar nichts hier iſt, was Sie feſ— ſelt, oder wieder hierher zurückzieht—!“

Ehe noch Albert eine artige Wendung auf dieſe verfängliche Aeußerung fand, näherte ſich vom Hotel her mit kleiner Umgebung die Kaiſerin, die Sänfte und der Rollwagen hinter ihr, zu einem Morgenſpa⸗ ziergang. Sie lud den Miniſter ein, ſie eine Strecke zu begleiten. Sidonie, in ihrer Befangenheit, ſchloß ſich an die Prinzeſſin an.

So fand ſich Albert unvermerkt allein unter dem Zelte, und wie lebhaft er auch eben den Wunſch fort— zukommen ausgeſprochen hatte, überkam ihm doch jetzt

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das wehmüthige Gefühl der Verlaſſenheit. as, was