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Die Prinzeſſin, wenig aufmerkſam für unbekannte Menſchen, hatte das ſtumme Ereigniß nicht wahrge⸗ nommen, das nun in der höchſt aufgeregten Seele ihrer Begleiterin, wie ein unſichtbares Geſpenſt, neben ihr ging. Sie dachte nur an ihren geliebten Alexander, der durch des Miniſters Ankunft ihr ſoviel näher gerückt war, und den ſie auf der Anlage erwartet hatte. So gewann Sidonie unbeachtet ihre Faſſung wieder, noch ehe ſie den Saal verlaſſend die innere Treppe zurück legten, die hinab unter die Arkaden führt.
Hier kam ihnen der Prinz mit dem Grafen Albert entgegen, ihre Verſpätung entſchuldigend, mit dem Vor⸗ ſchlage die Damen wieder nach der Anlage zurück zu begleiten.
Ein neuer Schreck für Sidonien. Der Prinzeſſin vorgreifend rief ſie jäh:
„Es wird ſchon zu heiß auf dem Berge. Suchen wir einen kühleren Ort!“
„Um die Fontaine, dächt' ich, wär's doch ſchattig und kühl?“ erinnerte Albert.
Sie ſah ihn mißtraniſch an, ob er etwa wiſſe, wer dort ſaß. Als aber die Prinzeſſin äußerte, dort wär's ſchon beſetzt, ſagte Sidonie:
„Ja, und der alte zudringliche Photograph arbeitet dort.“
„Ah. lachte der Prinz.„Sie ſcheinen ja ganz ärger


