ch un
ſich auſchte r über
theater
Während ſie nun ſo mit der Aufmerkſamkeit auf ſich ſelbſt daſaß, kamen zwei junge Damen in gewähl⸗ teſten Morgenanzügen den gewundenen Weg von der Anlage herab, Hand in Hand und das letzte ſteile Streck⸗ chen in kurzen, raſchen Schrittchen laufend. Der Doctor hatte ſich mit Frau Roſer von Mariannen zurück und etwas bei Seite geſtellt, ſo daß er den Herabkommenden in ihrer letzten Wendung entgegen ſah. Wie erſchrak er, als er die eine der beiden Damen durch die Spitzen⸗ einfaſſung des Sommerhutes für Sidonien erkannte. Auch ſie hatte ihn ſchon in's Auge gefaßt, ſtarrte Frau Roſer an, und warf einen Seitenblick nach der Sitzenden, die ſich nicht regte. Sie mochte Mariannen erkennen und ſich vielleicht ihrer mißlungenen Rolle als Sängerin erinnern; denn ſichtlich betroffen eilte ſie der Prinzeſſin nach, die bereits durch die Fenſterthür in den Kurſaal getreten war.
Frau Roſer, die ebenwohl Sidonien wieder erkannt hatte, ſah den Doctor beunruhigt und fragend an, erhielt aber raſch einen Wink zu ſchweigen. Zugleich trat der Photograph aus den Vorhängen ſeiner Dunkelkammer mit Verneigung hervor, und erklärte, die Aufnahme des Lichtbildes ſei ſehr gelungen, und er werde es noch im Laufe des Tages fertig und gefaßt abliefern. Er zeigte Mariannen mehrere Sorten kleiner Rahmen zur Aus⸗
wahl vor, und ſie nahm den einfachſten.


