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us der geimniß u Arzt, mäßige idonie, ſobald
1, mit 1/
245 ihrem guten Rathe nicht zurück.— Ich begreife aller⸗ dings Ihre Beſorgniſſe, liebe junge Freundin,“ ſagte ſie, „aber nicht Ihren Entſchluß dem Grafen abzuſchreiben. Sie ſind wohl in der Gefahr zu verlieren, aber durch⸗ aus nicht in der Lage um aufzugeben. Sie ſind dem Grafen verlobt, Sie haben gute Rechte: ei, ſo beſtehen Sie denn auf Ihren offenbaren Anſprüchen, machen Sie Ihr Recht geltend; ſelbſt der König muß es reſpec— tiren durch ſeine Gerichte.
„Aber, beſte Frau Roſer,“ erwiderte Marianne milden Lächelns,„will ich denn um jeden Preis einen Mann, einen Grafen, ſei er ſelber auch— wie er wolle? Bin ich mir nicht mehr werth, als mir eine ſolche Hand, oder in der Hand eine Abfindung zu erſtreiten? Nein, Doctor, dazu wollen wir uns keine rothen Wangen in einem Bade holen, gewiß nicht!“
Hiermit gab es aber die wohlgeſinnte Frau nicht auf, für Mariannen nachzudenken, und ſo kam ſie eines Nachmittags, während bei Regenwetter der junge Arzt Mariannen auf ihrem Zimmer vorlas, lebhaft herein, und rief mit der geſpannten Miene zu über⸗ raſchen:
„Wiſſen Sie denn nun, wer die Sängerin war?“
Karl erſchrak, und nur Marianne fragte wer ſie denn geweſen.
„Wer von Perſon, weiß ich gerade nicht,“ antwor⸗


