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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 2
Entstehung
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gewiſſen Rührung alles zu, was ſie von ihm fordern

iß ihre werde; nur ſollte ſie jede briefliche Erklärung gegen Gri⸗ den Grafen noch hinausſetzen, und mit ihm auf Mittel abge⸗ denken, ein Bad zu beſuchen. Er machte hierzu aller⸗

hand Vorſchläge, indem er ſelbſt ſcherzhaft ſich bereit

widerte erklärte, ihr ein Anlehn zu machen gegen bloße Hand⸗ erſtand ſchrift mit Verzicht auf die Hand ſelbſt. Auch kam znicht, er auf Freund Heimberger, der gewiß gern den nö— ewiſſen thigen Betrag für ihre Perſon vorſchießen werde, und fahren die Auslagen für ſeine eigene Perſon wollte der Doc⸗ ie Zu⸗ tor mit Freuden tragen.

z ſonſt Dadurch brachte er Mariannen wenigſtens dahin, daß

ſie ſich in Abwartung eines Entſchluſſes zu beruhigen

artung verſprach. n war So gingen mehrere Tage vorüber, in denen der der junge Arzt unter der Behandlung der neuen Erſchei⸗ doch nung am kranken Fuße immer wieder auf die Noth⸗ d Un wendigkeit einer Badecur zurück kam. Ohne alle Ne⸗ rele benabſicht blieb er dabei doch nicht. Seit er von ui Sidonien wußte, daß Graf Albert mit den Herrſchaf— Rnth ten nach Wildbad komme, hatte er dieſe ſo beſuchten fir Thermen im Sinn, und in das ärztliche Erkenntniß 1 miſchte ſich etwas von Politik des Herzens. vi⸗ Indem er nämlich, nach dem gewöhnlichen Lauf hie der Dinge, nicht erwartete, daß der junge Graf ſo

hohen Einflüſſen und ſchmeichelhaften Bewerbungen zu

einer 16*