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mein Fuß noch ſchwach wäre, kommt ihm Dein Arm zu Hülfe.“
„Nur übereile ja nichts, Marianne! Es iſt ein Uebel, das ſich gern wiederholt.“
„Aber die Witterung hilft, lieber Albert, und hof⸗ fentlich auch das neue Mittel des Arztes. Es brennt zwar ſehr, der Doctor meint aber, die Heilkraft künde ſich oft mit lebhafteren Schmerzen an.“
„O ja, das hab' ich mehr gehört, liebe Marianne,“ erwiderte Albert.„Im Uebrigen habe ich mit Heim⸗
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berger und dem Doctor verabredet, daß Du in den
ß erſten Tagen hinüber gebracht wirſt. Der Gedanke, Dich von Frau Erneſtine gepflegt, von Heimberger unterhalten zu wiſſen, gibt mir eine freudige Beru⸗ higung für meine Reiſe.“
„Und, nicht wahr, Albert, Du ſchreibſt mir, ſo oft Du kannſt? Die Briefe geben mir Dein inneres Bild und die Gegenwart Deines Herzens.“
„Ja, Marianne, das ſollen ſie. Ich freue mich ſelbſt auf ſolchen mir neuen Verkehr, wenn er auch, wie ich hoffe, nicht allzulang dauern wird. Ein Brief— wechſel gehört, glaube ich, zum vollen Glück eines Brautſtandes; nur muß er aus dem Herzen kommen wie ein Bach aus dem Gebirge, durch deſſen kryſtal lene Flut man die Kieſel und die Glimmerblättchen
auf dem Boden zählen kann; ein Liebesmai, dem Früh⸗ 1


