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ſchweigen. Geht mich aber vor der Hand nichts gn. —— Sie hat mich ärgerlich über dieſe Gouvernante geſehen. Nun ja, Sie wird von der Sache gehört haben: denn das Aergerniß iſt zu meinem großen Kummer laut genug geworden. Eine ganz— unchriſt⸗ liche Geſchichte!“
„Unchriſtlich, Ew. Gnaden, das iſt das rechte Wort!“ flüſterte die Frau.
„Ich wollte nur, die dumme Geſchichte wäre glücklich abgethan,“ fuhr die Gräfin, gedankenvoll umherwandelnd fort.„Nun iſt aber, wie mir der Arzt zu verſtehen gab, das vom Himmel über die Perſon verhängte Uebel nicht unbedenklich, und kann, je nachdem es behandelt wird, zu einem bleibenden Leiden ausarten. So viel Herzeleid mir nun auch das übermüthige Geſchöpf be⸗ reitet hat, ſo möcht' ich um Alles doch nicht, daß meine geweſene Gouvernante ſolch' ein Leiden mit aus dem Schloſſe nähme. Es macht mir Sorge, ohne daß ich es beſſern kann. Daher möchte ich ſie lieber, mit Zuſtimmung des Arztes, in eine auswärtige Pflege bringen laſſen. Rede Sie doch vorher mit dem Doctor in dem guten Vertrauen, wie ihr zuſammen ſteht. Wenn er das Seinige thut, daß das Uebel zu einem erwünſchten Ausgang geführt werde, ſo wird dadurch ein Familien— ärgerniß am leichteſten gehoben. Und das wäre mir
alles werth. Mein Sohn wird nun in der Kürze
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