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Ihnen eine Entſchädigung anzuhieten, die— zu Ihren ſchönen Gaben gezählt— Sie zu einer ſehr begehrens werthen Partie innerhalb Ihres bürgerlichen Standes und Lebenskreiſes machen würde.“
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„Pfui über Ihr ſchnödes Geld!“ rief Marianne mit Aufwallung.„O daß Sie keinen Sinn haben für Das, was mir Albert iſt, ich ihm bin, und was uns unauflöslich verbindet.“
Sie wendete ſich, das Zimmer zu verlaſſen; allein die Gräfin rief:
„Halt da! Sie bleiben! Alſo das iſt es wirklich? Und wie zart ausgedrückt! Keinen Sinn habe ich für Ihre— Leichtfertigkeit, und— Sie geben mir's alſo durch die Blume zuverkoſten? Alſo unauflöslich, meinen Sie? Aber Sie haben ſich in Ihrer eignen Schlinge gefangen: mit Ihrer„Hoffnung“ verlieren Sie Alberts Achtung, und— das Uebrige— iſt mit Geld abzumachen, gerade mit ſchnödem Geld!*.
Marianne ſchrak zuſammen, fühlte daß ſie wanke, faßte ſich am Seſſel, und barg das Geſicht in ihr Tuch.
Ein triumphirender Blick der Gräfin ruhte auf der bebenden Geſtalt; dann ſagte ſie kalt und kurz:
„Ich werde nun mit dem Grafen reden,— was mit Ihnen geſchehen ſoll. Rüſten Sie ſich das Schloß zu verlaſſen! Im Uebrigen— nun, ich denke Sie ſelbſt haben Grund genug ein Geheimniß aus Ihrem


