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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 2
Entstehung
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in zweifacher Niedergeſchlagenheit zurückblieb. Jener kam die Bewegung in friſcher Luft zu Statten; dieſe fand ſich in ihrem Mißmuthe ſelbſt noch von der Ein ſamkeit ihres Zimmers gedrückt. Und eine neue Sorge und Beunruhigung kam hinzu. Die Generalin war ja mit der ausgeſprochenen Abſicht fortgefahren, daß ſie gleich morgen nach Schloß Dahnſteinmachen wolle, um Eugenien's Eltern zu entſchiedenen Schritten zu bewegen. Das liebenswürdige Mädchen, hatte ſie er klärt, ihre charmante Nichte, müſſe ein für alle Mal dem Schein und Ruf einer Verſchmähung von Albert dadurch entzogen werden, daß dem Major Dillfeld Muth gemacht und eine glänzende Verlobung raſch herbei geführt werde; es müſſe das Anſehen gewinnen, daß dieſe jämmerliche Heirath des Grafen mit einer Gouvernante eine Deſperationsheirath und aus dem Korbe genommen ſei, den ihm Eugenie gegeben.

So zog, wie nach einer gemeinſam verlorenen Schlacht, die Generalin mit dem alten, ungebrochenen Muthe, Heirathen zu ſtiften auf ein neues Unterneh⸗ men aus, mit welchem ſie nun gar als Gegnerin ihrer bisherigen Bundesgenoſſin dieſe mit einer entſcheidenden Niederlage und mit dem Verluſt all' der ſchönen in Ausſicht genommenen Vortheile bedrohte. Dieſe Be⸗ trachtung ſetzte der viel gekränkte Gräfin, je länger ſie derſelben nachhing, deſto beunruhigender zu. Dabei