Erſtes Kapitel.
Rathſchläge.
Nach einer höchſt leidenſchaftlichen Verhandlung mit der Gräfin hatte die Generalin das Schloß Wallberg in einer alten Kaleſche verlaſſen, die beim Gaſtwirthe des Dorfes zu haben war. In ihrer gewaltthätigen Entrüſtung über den Grafen, der heut zum erſtenmal, und gerade gegen ſie, den neuen Herrn der Beſitzung mit ſolchem Nachdrucke geltend gemacht, hatte ſie ſeinen Wagen und Pferde verſchmäht.
Der Gemüthszuſtand, worin nach ſo heftigen Er⸗ örterungen beide Frauen ſich trennten, war ſehr ver⸗ ſchieden. Die Generalin hatte ſich in ihrer Weiſe aus⸗ geſchüttet, und fuhr über den bewaldeten Berg im Ge⸗ fühl einer Siegerin; während die Gräfin, bei aller Gemeinſamkeit der Entrüſtung über Albert, doch von den allzu derben Aeußerungen der Scheidenden verletzt,
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