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Fritz Beutel : eine Münchhauseniade / von Hermann Marggraff
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ihn ſchwärmen und wie ich leider an mir ſelbſt erfahren mußte, gele⸗ gentlich auch ſtehlen!

Hiermit ſchließe ich meine Memoiren. Ich habe meine Freunde und Verwandte in einer Weiſe untergebracht, wie dies auch dem erfin⸗ dungsreichſten Romanſchriftſteller, der dabei nur ſeine Phantaſie zu Rathe zöge, ſchwerlich gelingen würde. Kriſchan Schroop iſt im fernen Kalifornien glücklicher Farmer und als gelegentlicher Wallfiſchfänger ſeiner Frau fortwährend behilflich, dem Leben die beſten Seiten, die es bietet, ſolide Speckſeiten abzugewinnen. Meine erſte Gattin, Beate Regina Cordula Veronica Pipermann, beſorgt, wie man weiß, in New⸗ York decenten alten Junggeſellen die Wäſche, während ihr Gatte, Prinz Knitſchogarsk, als Hauptthranhandlungsagent bereits ein hübſches Ka⸗ pitälchen zuſammengebracht haben ſoll. Freund Winkerle, faſt ver⸗ ſchollenen Andenkens, iſt Türke beſter Qualität geworden, wobei frei⸗ lich das Türkenthum ebenſo wenig gewonnen als das Chriſtenthum verloren haben mag, und hat in Varna eine Barbier⸗, Bade⸗ und Wirthſchaftsſtube für Angehörige aller Religionen, jedoch mit beſon⸗ derer Berückſichtigung der Beſtzahlenden angelegt. Hans von Pieſack hat den Dienſt bei den Baſchi Bojuts, nachdem ſeine eigenen Leute ihn rein ausgeplündert, quittirt, ſteht jetzt in Sebaſtopol, wo ich ihn ſelbſt ſprach, als Oberkanonier in der Baſtion Nr. 3 Nordſeite und wird es wohl auch noch, obſchon er nicht mehr jung iſt, vor ſeinem Lebens⸗ ende bis zum Offizier bringen, falls nicht eine feindliche Kanonenkugel ſeinem verfehlten Leben vorher ein Ende macht, was er ſehr zu wünſchen ſcheint, um feines Himmelsbrod ſtatt des unverdaulichen ruſſiſchen Kommißbrodes eſſen zu können. Peter Silje gedeiht als Geheimſecretär des türkiſchen Miniſters des Auswärtigen und als Be⸗ ſitzer des diplomatiſchen Notenverfertigungsbureau und hat von neu⸗ tralen Staaten, die ſeine beſten Kunden ſind, wieder einige Aufträge erhalten, klagt aber doch im Allgemeinen ſehr über Abnahme des Geſchäfts, und ſeine Frau klagt natürlich noch mehr, zumal ſie jetzt die größte Arbeit hat, da ſie das neutrale Fach verwaltet. Meine Tochter, verwittwete Königin von Tua⸗Hateine, habe ich in brillanten Verhältniſſen als krim'ſche Fürſtin untergebracht und ſie hat mir dafür zum Danke ſo eben einen kleinen Enkel in die Arme gelegt, der

ſeine unpe und Grac ſo b polit iſt, zugle ſchile ſo l nur nach und mög vor Aus ſond Buc wird man