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Fritz Beutel : eine Münchhauseniade / von Hermann Marggraff
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ſeinem Großvater höchſt ähnlich zu werden verſpricht. Endlich bin ich unparteiiſch genug geweſen, ſowohl über meine Rivalen St. Arnaud und Lord Raglan als über meine beiden Eltern und elf Geſchwiſter Gras wachſen zu laſſen kann ich mehr thun? Was mich betrifft, ſo beobachte ich von der hohen Warte der ironiſirenden Neulralitäts⸗ politik den Gang der Weltereigniſſe, um, wenn meine Zeit gekommen iſt, von Neuem in das Räderwerk der Weltgeſchichte einzugreifen.

Wo ich in dieſem Buche gedichtet zu haben ſcheine, habe ich auch zugleich die Wirklichkeit geſchildert, und wo ich die Wirklichkeit ge⸗ ſchildert zu haben ſcheine, habe ich zugleich auch gedichtet. Nur wer, ſo lange er lebt, ſein Leben mit⸗ und durchdichtet, lebt wirklich, und nur was ſich nie und nirgends begeben hat, das allein veraltet nicht, nach dem Ausſpruch eines großen Dichtern, das allein alſo iſt wirklich und dauernd. Was heute nicht möglich ſcheint, war vielleicht geſtern möglich oder wird morgen möglich ſein. Alle erleben Dinge, die ſie vorher gar nicht für möglich hielten, und hundertmal hört man den Ausruf: das iſt nicht möglich! und doch iſt es nicht blos möglich, ſondern es iſt wirklich geſchehen. Wenn der Leſer zum Schluſſe des Buchs auch ſagen ſollte: So etwas iſt noch nicht erlebt worden, ſo wird er eben ſo gern geſtehen: So etwas kann erlebt werden, wenn man eben Fritz Beutel iſt.