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treffenden Artikel in den beiliegenden Nummern 202, 207, 208 und 209 des Hamburger Correſpondenten, einer altehrwürdigen, wohlaccre⸗ ditirten Zeitung, deren neuerichtetes Feuilleton ich im gegenwärtigen Augenblicke leite. Auch ich bin, wie ich hierbei bemerke, wenn auch nur auf deutſchem Gebiete, vielfach hin⸗ und hergeſchleudert worden, und habe bei dieſen Irr- und Kreuzfahrten manche Menſchen und auch Nichtmenſchen kennen gelernt, darunter aber keinen Fritz Beutel.
Es iſt ſehr zu bedauern, daß Sie ſich im Jahr 1848, wo wir uns auch einmal etwas Revolution zu machen herausnahmen, nicht auf deutſchem Boden befanden. Für einen Mann von Ihrer Erfah⸗ rung, Thatkraft und ſittlichen Gediegenheit wäre da wohl etwas ab⸗ gefallen, wenn nicht eine Krone, doch gewiß ein Krönchen; denn mit einem der damals ſehr ausgebotenen Miniſter⸗ oder Kammerpräſidenten⸗ poſten würde ſich ein Mann wie Sie wohl nicht begnügt haben. Es fehlte uns damals, wie noch jetzt häufig verſichert wird, an einem großen Genie und Charakter, und Beides würde Deutſchland, ja ich darf ſagen die europäiſche Welt in Ihnen gefunden haben.
Was übrigens meine Bemerkungen über den humoriſtiſchen Cha⸗ rakter Ihrer Memoiren betrifft, ſo genehmigen Sie die Verſicherung, daß ich nicht im Entfernteſten an Ihrer ſtrengen Wahrheitsliebe und an der hiſtoriſchen Genauigkeit der von Ihnen mitgetheilten That⸗
ſachen zweifele. Ich wollte damit nur ſagen, daß Sie, einen gewiſſer⸗
maßen mit der Welt ſpielenden, ironiſchen Standpunkt feſthaltend, der Auffaſſung dieſer Thatſachen ein humoriſtiſches Colorit zu geben verſtehen, und das behaupte ich noch jetzt.
Womit ich verharre u. ſ. w.
Fritz Beutel an den Herausgeber. Melbourne in Auſtralien, den 1. April 1854.
In den Diggings oder Goldgruben bis zum Kinne vergraben, habe ich vor acht Tagen Ihre freundliche Zuſendung erhalten.


