Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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maßen überwunden, als er ſchon wieder dem Verlangen, eine Familie zu beſuchen, nicht widerſtehen kann, hinfährt, und bis zum Abend verweilt; da er denn in dem ent⸗ fernten Quartier zur Rückkehr keinen Wagen findet und den langen Weg zu Fuß zurücklegt. Er fühlte alsbald auch ſeine Bruſt ſo wund, ſo ermüdet, als hätte ſte auf einem Reibeiſen gelegen, und der innere Schmerz erneu⸗ erte ſich.

Wir begreifen es, daß gerade in dem leidenden Sitze der Gefühle die Wehmuth gern einkehrt. Der Einſamkranke ertappte ſich auf Thränen über das Leid, fern von denen die man liebt, krank ohne Erquickung, ohne Bequemlichkeit zu liegen. Die Luft des Zimmers war ihm bei allen Unannehmlichkeiten des Kaminfeuers, an dem er abwechſelnd briet und fror, doch erträglicher, als die friſche Luft, ſelbſt zu Wagen, die ihm ein wun des, gepreßtes Innere zu empfinden gab. Von Nacht⸗ ſchweißen erſchöpft, konnte er keine hundert Schritte gehen, ohne keuchende Mattigkeit zu fühlen.

Und doch war er noch nicht bange wegen der Fol⸗ gen ſeines Leidens. Er fürchtete nur bei der Jahreszeit und der feuchtkalten Witterung ſich bis zum Frühjahre durchkrüppeln« zu müſſen. Dabei folgte er in ſeinen Briefen, wie immer, wenn auch mit gelaßnerer Theil⸗ nahme, den Bewegungen der Revolution.

Am 22. December zeigte ſich am Knöchel der linken Hand Geſchwulſt mit dem fürchterlichſten Reißen fliegen⸗ der Gicht. Der Leidende wurde ſo ungeduldig, daß er ſeinen anhänglichſten Pfleger, einen alten ausgewanderten mainzer Freund, aus dem Zimmer»ſchnauzte,« weil er