Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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Pontarlier nach Paris auf. Wie die Luft hatte ſeine Laune ſich etwas gehoben. Er konnte über ſeine Bei⸗ träge zu Huber's Journal, die er v»geſchmiert« nannte, und über die deutſchen Rezenſenten ſcherzen, die gegen ihn keiften, indem ſie bloß einer Stimmung ihrer Zeit zu Lieb' Das tadelten und herabſetzten, was er doch ohne alle Rückſicht auf Zeit und Umſtände bloß aus ſeinem Sinn und Verſtande niedergeſchrieben hatte.»Die Leute machen es ſchlimm genug, ſchrieb er, um ihnen und ihrer Literatur das Schlimmſte zu wünſchen. Ich indeß wäre noch für Galgenfriſt und Gnade. Aber ich ver⸗ muthe, ich werde im Weltgericht überſtimmt, und es ergeht Guillotine über die jenaiſche Zeitung und über die hannoverſchen Kammerſekretäre, wenn ihre Seelen nicht zuvor aus Schrecken durch die Hinterthüre ent fliehen.

Krankheit und Tod.

Wie verſchieden oft genug der Herweg von einer Glücksſtation vom Hinwege ſei, ſollte leider! unſer Rück⸗ reiſender zu erfahren haben. Die Sehnſucht nach ſeinen Lieben hatte ihn über alle Mühſeligkeit der Fahrt lebhaft und wohlausſehend über den beſchneiten Jura nach Tra⸗ vers gebracht: mit den Anfängen einer auflöſenden Krank⸗ heit langte er am 26. November Abends in Paris an.