Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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können, was die»Rieſengröße« der Zeit nur immer fordere, wenn ſeine Humanität dabei gerettet werde. »Meine Kartoffeln ſelbſt ſchälen und kochen? rief er aus. Was kann man nicht alles, wenn man es nur will! Nur zur Milderung dieſer ſpartaniſchen rauhen Schale gehört die Labung des Geiſtes in den ſüßen Gefühlen der Mittheilung.«

Doch nach Allem ließ über die Zukunft der drei Verbundnen ſich kein Plan entwerfen, kein Beſchluß faſſen. Vorerſt ſchien es auch Forſtern das Beſte, wenn Thereſe mit den Kindern unter Huber's Schutze und unter Auf⸗ ſicht der öffentlichen Meinung in der Einſamkeit von Neufchatel fortlebte. Und ſo trennten ſie ſich denn nach drei Tagen im Gefühle, daß um ſich zu erhalten, Einer des Andern bedürftig und Einer des Andern Liebe gewiß ſei. Sein entbehrliches Geld ließ Forſter für die Kinder zurück, bat ſich dafür aber von Hubern Abſchrift eines Aktenſtückes aus, das dieſem auf beſonderm Wege aus Paris vertraulich zu Händen gekommen war. Da es eine in den Augen des pariſer Heilsausſchuſſes wichtige Thatſache nachwies, ſo hoffte er für den Fall einer An⸗ zeige und Unterſuchung ſeiner Reiſe mittelſt dieſer angeb⸗ lich erkauften Schrift ſein Überſchreiten der Grenze und ſein hinübergebrachtes Geld zu rechtfertigen.

Mit hoffender Seelenruhe und Heiterkeit kehrte For⸗ ſter nach Pontarlier, kehrten gläubig und vertrauend die Seinen in ihre ſchweizer Freiſtätte zurück.