Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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entflohenen Clubiſten und Franzoſenfreunden begangnen Mißhandlungen und Plünderungen, ſodann die landes⸗ väterliche Proclamation beim Einzuge des mit hergeſtell⸗ ten Wappen friſch lackirten Kurfürſten und die weih biſchöfliche Zurechtweiſung der Gläubigen hinſichtlich der von den unrechtmäßigen Prieſtern geſpendeten Sakramente dies alles waren keine Gegenſtände der Unterhaltung in ſolchen, dem Unglücke geweihten Stunden. Und wir nun, wir wiſſen ja von geſtern, wie eine obſtegende Reaction ihrer früheren Feigheit und Schlechtigkeit einen aus Rachſucht und Frömmelei gemiſchten Firniß giebt. Nun aber lag den Vertraulichen die dunkle Frage ihrer Zukunft zu Füßen. Und wahrlich! zu deren Lö⸗ ſung hätten ſie in ſo unſicherer, ſtürmiſcher und gewalt⸗ thätiger Zeit eines Orakels bedurft. Forſter meinte, ihn und ſie alle ſcheine das Schickſal lehren zu wollen, auf nichts, als auf eigne Kräfte und augenblickliche Ereigniſſe zu rechnen. Wie aber in ſolchen hehren Augenblicken der Menſch von Empfindungen des Uner⸗ meßlichen bewegt wird, wächſ't ihm, ſo zu ſagen, auch der Maßſtäb für das Irdiſche unter den Händen. »Wir können noch ein 20 bis 30 Jahre vergnügt ſein, und bei und neben einander leben! rief Forſter, ohne Ahnung, daß ihm kaum noch neun Wochen zugemeſſen waren. Es iſt begreiflich, daß nach ſolcher Trennung, in ſo innigen Stunden gerade jene Hoffnung eines Bei⸗ ſammenſeins auch in ſo verſchobener Lebenslage, ſich am wohlthuendſten an ſein vereinſamendes Herz ſchmiegte. Er rechnete, daß er doch immer 6000 Liores Einnahme in Paris haben werde, und könnte er für Huber nur