Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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Forſter5

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Haltung artig ignorirende Zuſage erhalten hatte. Viel⸗ leicht auf ſeine Veranlaſſung, jedenfalls auf Anordnung des Prinzen Louis Ferdinand war denn auch der Woh⸗ nung Forſter's eine Schutzwache gegeben worden, zu gleicher Zeit als ein minder genialer Prinz ſeinen Clubi⸗ ſtenhaß an dem ſanften Felix Blau perſönlich ausließ, der in Folge körperlicher Mißhandlung dem Tod entge⸗ gen ſiechte.

Forſter's Papiere betreffend, hatte jener im Solda tenrock glücklich entkommene junge Mann einen großen Theil derſelben, jedoch ohne Auswahl, in eine Kiſte ver⸗ packt, und dieſe nebſt dem uns bekannten, mit Forſter zu Meer und Land umhergewanderten Schränkchen von Acajou in einem Hintergebäude der Forſter'ſchen Woh⸗ nung verborgen. Beides wurde von einem mit den Preußen abſichtlich eingedrungnen jungen Hannoveraner von dort entführt, und zu einem frankfurter Freunde Forſter's, dem Kaufmann Wenner, in Sicherheit gebracht. Wenner war inzwiſchen verſtorben, die verwahrten Sachen aber hatten, der kriegeriſchen Bewegungen halber, noch Clubiſten⸗Quarantaine halten müſſen.

Manches verſchwieg aber auch die ſchonende Frau, manchen Abfall von Geſinnungsgenoſſen Forſter's nach dem Siege der Preußen, manche Rohheit ehemaliger Gaſtfreunde des mainzer Hauſes, von denen Thereſe Schmähſchriften und Bettelbriefe für mainzer Ausgewie ſene zugeſchickt erhalten hatte, wobei alles Unglück For⸗ ſtern allein aufgebürdet wurde. Auch die entſetzlichen Auftritte bei der Rückkehr der Flüchtlinge und Ver⸗ bannten in das verwüſtete Mainz, die an den nicht