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er. Es fehlt mir nicht an Muth und Kraft, aber an jener heitern, freien Geiſtesregſamkeit, die ich noch hatte, als ich hoffen konnte. Ich bin jetzt da, wo Menſchen in meiner Lage ſich immer glücklich ſchätzen können hinzuge⸗ langen,— im Hafen der Reſignation. Aber der Name ſelbſt lehrt ſchon, daß es die letzte, öde Zuflucht des von Stürmen umhergetriebenen Herzens iſt. Ich bin ruhig, aber ich bin ausgebrannt.«
Etwas hätte er dennoch unternehmen,— er hätte ſich beſchäftigen können, wenn ihm ſeine mainzer Litera⸗ lien nicht gefehlt hätten. Der junge Mann, dem er ſie zu ſichern anempfohlen, war als gemeiner Soldat ver⸗ kleidet glücklich aus Mainz nach Straßburg entkommen, und hatte ihn benachrichtigt, daß die Manuſcripte und Correſpondenzen in Sicherheit gebracht, alles Übrige von Büchern, Möbeln und Geräth unter preußiſche Wache geſtellt worden ſei. Nun wurde Forſter ungeduldig, Kleider, Wäſche und Bücher zu haben. Er drängte The⸗ reſen ſich wegen dieſes Eigenthums zu verwenden, und ihm alles über Baſel zukommen zu laſſen, was es auch koſten möge.»Wenn meine Bücher und Papiere wieder in meinen Händen ſein werden, ſchrieb er, verſpreche ich Dir noch einmal ſo lang zu leben und wieder Hoffnun⸗ gen und Muth zu ſchöpfen.«
Eben ſo verlangte er die Aufſätze, Schriften, Pro⸗ clamationen in Beziehung auf Mainz zu haben. Seine Darſtellung der mainzer Revolution wollte ihm nicht ge⸗ lingen, und doch mochte er ſte nicht aufgeben. Er that ſich und der Arbeit Gewalt an. Erſt zerriß er den An⸗ fang mehrmal, dann faßte er wieder einiges Vertrauen


