Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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einen neuen Umſchwung, eine neue Entwicklung und Rich⸗ tung gebe; nachdem einmal gerade die Schule des Han⸗ delns und der Erfahrung für die Mehrzahl der Menſch⸗ heit durch die jetzige monarchiſche Verfaſſung gänzlich ein⸗ gegangen ſei. In dieſer ſeien ja ſelbſt jene Antriebe zu großen Handlungen und zu mannichfaltiger Übung der Kräfte, welche der Ehrgeiz, die Habſucht und der Sin⸗ nengenuß auf leidenſchaftlicher Höhe herbeiführten, nur auf eine geringe Anzahl von Menſchen beſchränkt. Am Ende liege doch alles daran, daß die Bedingniſſe, unter welchen wir als vernünftige, empfindende Weſen handeln, vermannichfaltigt werden.

Die Briefe aus dieſem geſchäftloſen, abwartenden und doch unheimiſchen Aufenthalt verrathen auf jeder Seite den beſchauenden, nachdenklichen Mann. Wie er ſich hier unbehaglich fühlte, und jeder Tag ihm Frank⸗ reich mehr und mehr verleidete, ward die Frage ſeiner Zukunft ungeſtuͤmer in ſeinem Gemüth. Sollte er nicht in der Schweiz Fuß faſſen können? Wäre es nicht mög⸗ lich, mit dem jungen Brand, wenn er ihm einen eng⸗ liſchen Paß verſchaffte, nach Italien zu reiſen, und die Koſten aus dem herauszugebenden Tagebuch zu beſtreiten? Und ginge denn dies und alles nicht: ſo wollte er Eu⸗ ropa verlaſſen, ſobald ihm nicht etwa die Nothwendig⸗ keit ohne ſein Zuthun ein Schickſal machte.

Auf Thereſens Zureden entſchloß er ſich, auf der betretnen Bahn vorerſt noch auszuharren. Nur ſollte ſie und Huber ſich keine ſo große Vorſtellung von ſeiner individuellen Wichtigkeit im Leben machen.—»Ich fühle zu ſehr, daß mich mein Unglück verändert hat, ſchrieb