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und hoffte die Arbeit ſo zu halten, daß ſie ſogar in Berlin gedruckt werden könnte; bald aber erſchien ſie ihm wieder ganz unvollkommen, kahl und ungeſchmückt, hun⸗ dert überflüſſige Dinge enthaltend und tauſend nothwen⸗ dige entbehrend. Und wie wir ihn ja in ſolcher Unzu⸗ friedenheit zum äußerſten Mißmuth geneigt kennen: ſo fühlte er ſich über dieſer Arbeit ſtumpf in ſeinem Geiſte, todt von Einbildungskraft und in ſeinem Gemüthe von ganz andern Dingen zerriſſen. Ganz aus derſelben Ton⸗ art ſtimmte auch ſein damaliges Glaubensbekenntniß: »Mich überzeugt jeder Tag und jede Stunde mehr, daß meine politiſche Laufbahn beendigt iſt. Dieſelbe Redlich⸗ keit und Ehrliebe, womit ich bisher meinen Grundſätzen treu geblieben bin, überzeugt mich, daß— ſo ſehr ich nach meiner vormaligen Kenntniß der Dinge Recht hatte, oder wenigſtens glauben konnte Recht zu haben, indem ich aus dem Privatgang eines Schriftſtellers heraustrat und mich in die wirkliche Handhabung öffentlicher Ge— ſchäfte begab— ich jetzt eben ſo ſehr Unrecht haben würde, darin zu beharren, wenn nicht die ganze Rich⸗ tung, die man dem Rade der Staatsmaſchine gegeben hat, in Kurzem eine weſentliche AÄnderung erleidet.—— Es iſt ſchlechterdings unmöglich, daß ein Mann von meiner Denkungsart, von meinen Grundſätzen, von mei⸗ nem Charakter ſich in einem öffentlichen Poſten erhalten, und folglich dem Staate nützen könne.— Meinungen ſind nicht frei, haben keine Impunität und können ſolche in dem gewaltſamen Zuſtande der Dinge nicht haben; hiermit ſpreche ich mir alſo ſelbſt das Urtheil, ſobald ich in einen öffentlichen Wirkungskreis trete. Tugend, Red⸗


