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geradezu abgeneigt ſchien. Daraus konnte natürlich nichts werden, und ſo blieb Forſtern nur der Gewinn, daß er nach off'ner Darlegung ſeiner Denkungsart fortan mit ſeinen Beſuchen für abſichtlos galt, und deſto freier von ſich und ſeinen Leiden ſprechen konnte.
Während nun dergeſtalt die franzöſiſche Revolution ſich vergebens bemühte, ihrem deutſchen Glaubenshelden und beginnenden Diſſidenten eine neue Zukunft zu be⸗ gründen, brach mit deſto mehr Glück die deutſche Reac⸗ tion ſeine mainzer Exiſtenz ab.
Die Belagerer rückten der Stadt immer näher. Hier ſtieg ſchnell die Theuerung, während die Erportationen, beſonders ſämmtlicher Stadtarmen, noch immer die Ein⸗ wohnerſchaft lichteten. In dem Grade, als innerhalb Mainz die Angſt zunahm, wuchs außerhalb der Haß der Ausgewanderten und Ausgewieſenen, die zu Wiesbaden, Frankfurt, Aſchaffenburg, Mannheim und Milteberg an⸗ geſammelt, ſich auf ihre Rückkehr ſpannten. Dazwiſchen wechſelten mit wechſelndem Glücke die Ausfälle der Be⸗ lagerten und die Angriffe der Belagerer, bis am 27. Juni die Deutſchen mit Bomben und feurigen Kugeln Ernſt zu machen anhoben, Häuſer zerſchmetternd und Paläſte in Brand ſetzend. Das Bombardement wieder⸗ holte und ſteigerte ſich ſo ſchreckhaft, daß in ſechs Näch⸗ ten über 50 Gebäude in Schutthaufen zuſammen brachen. Die Verzweiflung der Einwohner, die zu wehren und zu retten ihre Tage und Nächte verbrachten, wurde nur überboten von dem Entſetzen der Ausgewieſenen, die von fern nur ohnmächtige Zuſchauer einer grauſenhaften


