Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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s Gefühl

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Eine wunderliche Betrachtung, die Forſter an dieſe Entrüſtung knüpfte, über Freiheit und Gleichheit als das Ziel Derjenigen, die mit Vernunft herrſchen wollen, führt ihn zu der Prophezeihung, daß der Welt noch die ei⸗ ſernſte aller Tyranneien drohe,— die Herrſchaft der Vernunft, ein größeres Unheil, als Brand und Über⸗ ſchwemmung, jener Vernunft ohne Gefühl, wie ſolche nach den Merkmalen der Zeit uns bevorſtehe, bis ein⸗ mal eine allgemeine Einfachheit der Sitten, Beſchäfti⸗ gungen, Wünſche und Befriedigung, eine Reinheit der Empfindung und eine Mäßigung des Vernunftgebrauchs aus allen dieſen Revolutionen hervorkeime und ein Reich der Liebe beginne, wie es ſich gute Schwärmer von den Kindern Gottes träumten.

Anders, als die Geſchichtſchreibung ſah Forſter bald darauf die Redaction einer Zeitung an. Man trug ſich damit, eine ſolche in deutſcher Sprache herauszugeben. Er betrachtete ſie ſcherzweiſe als eine Maitreſſe, die er ſich halten wollte, um ſeine Launen ein wenig zu zer⸗ ſtreuen. Nachdem er in ſeiner entſchloßnen Weiſe eine Ankündigung raſch entworfen und dem Miniſter zur Geneh⸗ migung vorgelegt hatte, blieb es vorerſt beim Projecte.

Hatte er nun mit der Zeitungs⸗Maitreſſe kein Glück: ſo bot ſich ihm eine Buchdruckerei— zur Frau an. Der Vorſchlag kam von Herrn Chriſtie und deſſen Frau, und war für die Direction einer Buchdruckerei in England berechnet. Der Gedanke ſprach Forſtern an; doch merkte er bald, daß eine Heirath unter der Preſſe war,— mit Miß Chriſtie, dem artigen Mädchen, das hinter dem fernen Geliebten einer ſogenannten Vernunftheirath nicht

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