zuſammengenommen unfehlbar für ſein verletztes Gefühl heilenden Balſam gewähren würde.
Abbruch und Achtung.
Von dieſen weltfahrenden und abenteuernden Gedan⸗ ken ſuchte ihn Thereſe durch eine allernächſt liegende Aufgabe abzubringen. Sie foderte ihn auf, die Geſchichte dieſer Tage zu ſchreiben, wozu er freilich am wallenden Strudel der Ergebniſſe ſtand. Sie mag dabei mehr an ſeine Muße und Muthloſigkeit, als an die Sache ge⸗ dacht haben, an der er ſich bethätigen ſollte. Auch kannte ſie den Anfang einer»Geſchichte der mainzer Re— volution« nicht, die Forſter unter der Feder hatte; ſonſt hätte ſte ſich bald überzeugt, wie wenig ein Mann, der mit ſchwankendem Herzen auf den Wogen einer ſtürmen⸗ den Zeit treibt, die Geſchichte derſelben zu ſchreiben ge⸗ macht iſt. Auch lehnte es Forſter ab.—„O ſeit ich weiß, antwortete er, daß keine Tugend in der Revolu⸗ tion iſt, ekelt es mich an. Ich konnte, fern von allen idealiſchen Träumereien, mit unvollkommnen Menſchen zum Ziele gehen, unterwegs fallen und wieder aufſtehen und weiter gehen: aber mit Teufeln und herzloſen Teu⸗ feln, wie ſie hier ſind, iſt es mir eine Sünde an der Menſchheit, an der heiligen Mutter Erde und an dem Lichte der Sonne.«


