Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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248 reifer Erfahrung und bei viel Kenntniſſen von unend⸗ licher Beſcheidenheit, edel von Charakter, rein und gut von Herzen, nicht brillant von Kopf, aber reich, hell und richtig denkend, der practiſcheſte Philoſoph.«

Bei dieſem traf Forſter auch den bekannten Oels⸗ ner, und bezeichnete ihn als einen Mann, der in Paris ganz zu Hauſe, und des richtigen Ausdrucks und Kunſt⸗ wortes für alles, ſo wie des Converſationstones mächtig ſei. Er bewunderte deſſen echt franzöſiſche Leichtigkeit in artigen Bemerkungen, und entdeckte, daß er bei den Da⸗ men— joli coeur war.

Auch mit Leuchſenrin g kam er zuſammen, der früher mit ſeinen Briefſchatullen zum Kreiſe der Frau von Laroche gehörte, jetzt aber mit ſeiner Frau, dem ehemaligen Fräulein von Bielefeld, Noth litt, daß es zum Erbarmen war..

Wir übergehen andre, weniger bekannte Deutſche und Polen, mit denen Forſter verkehrte, ſo wie auch das Haus des reichen und weithin thätigen Banquiers Le Coulteur, wo er in gebildetem Kreiſe willkommen war, ferner den freundlichen Bibliothekar Chamfort und den berühmten Verfaſſer von Paul et Virginie, Bernardin de St. Pierre, und kommen zur ſchot⸗ tiſchen Familie des Mr. Chriſtie, der mit Beifall

über die franzöſtſche Revolution ſchrieb. Hier war For⸗ ſter für jeden Abend eingeladen, und fand außer der Frau und Schyweſter Chriſtie's die engliſche Schriftſtelle⸗ rin Mrß. Wolſtoncraft und die Dichterin Miß Wil⸗ liams. Der ruhige Freiheitsſinn dieſer engliſchen Fa— milie that unſerm mainzer Abgeordneten wohler, als der