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Bekanntſchaften.
Den betrübenden und beſorglichen Nachrichten aus Mainz hielten die neuen und nächſten Eindrücke von Paris ein beruhigendes Gegengewicht. Das erſte Grün der Bäume erquickte Forſter's Herz und Auge; neue Bekanntſchaften zogen ihn an mit jenen Reizen des Um⸗ gangs, wofür er ſo empfänglich war. Politiſcher Par⸗ teinahme abgeneigt und müde, hielt er ſich von den Mitgliedern des Convents entfernt. Nur zu Condor⸗ cet, dem berühmten Mathematiker und Philoſophen, ließ er ſich vom jungen Cüſtine bringen. Er wohnte in Auteuil, und kam nur zu den Conventsſitzungen nach Paris. Auch Thomas Payne, der verdorbne eng⸗ liſche Schnürbruſtmacher und beſſer gerathne Schriftſteller, war, obgleich ein Fremder, damals noch Convents⸗Mit⸗ glied; allein der Verfaſſer von Common sense und von the rights of men hatte für Forſtern, weder durch ſeine geiſtreichen Züge und feurigen Augen in glührothem, finnigem Geſichte, noch durch die Launenhaftigkeit ſeines Egoismus etwas Anziehendes, und blieb ihm nur in ſeinen Schriften genießbar.
Deſto lieber gewann Forſter den umgänglichen Ein⸗ ſiedler, Grafen Schlaberndorf, der auch Thereſen von ihrer Schweizerreiſe mit Onkel Blumenbach aus Zürch her kannte,— jetzt ein Vierziger und in Forſter's Augen v»ein ſehr kluger, einſichtvoller Demokrat von


