Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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244 dieſer Miſchung erſchien ſie ihm gemacht, große Dinge auszurichten und— vielleicht zu ihrer eignen Strafe— beſtimmt, die Märtyrer für das durch die Revolution zu erzielende Wohl abzugeben, wie früher die Deutſchen Märtyrer der Reformation wurden, indem ſie ſolche annahmen, und mit ihrem Blute bezahlten. Dagegen lagen jetzt die edeln Kräfte, die eine Revolution zum guten Ausgang führen konnten, in Verderben drohender

Zerſplitterung,— auf der einen Seite Einſicht und Ta⸗ lente ohne Muth und Kraft, auf der andern eine phyſt⸗ ſche Energie, die— von Unwiſſenheit getrieben, nur

da Gutes wirken konnte, wo der Knoten zerhauen wer— den mußte.

Forſter's gutes Auge drang ſchnell in die Geheim⸗ niſſe der Intrigue, in das widerwärtige Labyrinth, worin ſich alles wand und wandelte, und die ahnungsvolle Beſorgniß trat ſchon an ihn heran, er könnte vielleicht, nach allen Leiden und Entbehrungen, ſeine letzten Kräfte einem Unding geopfert, und redlichen Eifers für eine Sache gearbeitet haben, mit der es ſonſt Niemand redlich meine, und die ein Deckmantel der raſendſten Leiden⸗ ſchaften ſei. Er fürchtete ſich zu überzeugen, daß unei⸗ gennützige Freiheitsliebe nur eine Kinderklapper in der Hand Derer ſei, die jetzt das Schickſal der Nationen lenkten. Dieſe Angſt faßte er doch auch aus einem höhern Geſichtspunkte, als dem ſeines eignen verfehlten Beſtrebens.»Die Idee, ſchrieb er, daß die Eigenmacht in Europa oollends unerträglich werden muß, wenn Frankreich jetzt ſeine Abſicht nicht durchſetzt, empört mich immer ſo ſehr, daß ich ſie mir von allem Glauben an