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Forſter, an dem wir, ausnahmsweiſe von ſeinen Zeit⸗ genoſſen, einen ſo klaren Blick, ein ſo beſonnenes Urtheil im Politiſchen zu bewundern hatten: ſo müſſen wir uns erinnern, daß dieſer Blick gewöhnlich nur auf dem ideellen Standpunkte der Betrachtung ſo klar und weitumfaſſend blieb, ſich aber, ſobald der Freund in die Sphäre des Handelns gezogen wurde, an ſeinem enthuſiaſtiſchen Her⸗ zen in's Leidenſchaftliche trüben und verengen konnte.
Wir haben das von ihm verfaßte Aktenſtück, das nur allzulebhaft an ſo manche traurige Declamation aus dem Jahre 1848 erinnert, in der Überzeugung mitge⸗ theilt, daß es aus ſolcher Feder und Ferne dazu bei⸗ tragen dürfte, ein Gefühl der Beſchämung und eines ſtol⸗ zeren Bewußtſeins in der Seele auch derjenigen Deut⸗ ſchen zu erwecken, die vom Mißgeſchick unſeres Vaterlan⸗ des am tiefſten gebeugt, über den Wahnſinn der wieder⸗ erwachten Gewaltthätigkeit am bitterſten empört, nach richtigen und würdigeren Wegen zu künftiger Abhülfe umſchauen.—
Um wieder zu unſerm verirrten Forſter zurückzu⸗ kehren: ſo haben wir bisher verſucht, bei jedem Schritte ſeines Handelns dem Leſer einen Blick in jene bewegte Seele zu öffnen, ihm die Antriebe und Nachempfindungen des immer ſtrebenden Mannes aufzuſchließen. Und ſo mag denn auch jetzt, was er in dem bedenklichſten und am ſchwerſten beſchuldigten Unternehmen— nach Goethe's Worten— irrte und ſtrebte, litt und lebte, ihn vor dem Leſer, wenn auch nicht rechtfertigen, doch entſchuldigen oder entſühnen.
Eines nur, indem wir ihm nach Paris folgen, dür⸗
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