Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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Euch von Rechtswegen gebührt. Die Natur ſelbſt hat gewollt, daß der Rhein die Grenze Frankreichs ſein ſollte; er war es in der That in den erſten Jahrhunderten des fränkiſchen Reichs, und ſelbſt die Miniſter Eurer Tyran⸗ nen kannten ſeinen Werth: als man ſie von dem ſchänd⸗ lichen Bündniß mit Öſtreich abbringen wollte, handel⸗ ten ſie um den Beſitz desſelben mit Friedrich von Bran⸗ denburg. Eben dieſe ſo ſehr gewünſchte Vereinigung nun, welche die Intriguen der Könige nie bewerkſtelligen konnten, wird den ſtegreichen Freiheitsheeren nur eine geringe Anſtrengung gekoſtet haben.

Durch die Vereinigung mit uns erhaltet Ihr Mainz, den Sitz jenes ſtolzen Prieſters, deſſen grenzenloſer Hoch⸗ muth ihm in der Geſchichte nur den Namen eines Mord⸗ brenners erwerben kann; Mainz am Zuſammenfluſſe des Rheins und Mains, wo der Handel Deutſchlands ſich in der Hand des fränkiſchen Kaufmanns ſammeln wird; Mainz, den Schlüſſel des deutſchen Reichs und die ein— zige Offnung, durch welche noch Eure Provinzen den Armeen und den Artilleriezügen der Feinde zugänglich bleiben; Mainz endlich, das die Meiſter der Kunſt als ein Meiſterwerk von Befeſtigung anerkennen, wo ſelbſt die ohnmächtigen Bemühungen der gegen Euch verſchwor⸗ nen Deſpoten zu Schanden werden müſſen, ſo oft ſie es wagen dürften, das unſinnige Projekt eines Angriffs in Ausübung zu bringen.

Dies, Stellvertreter des fränkiſchen Volkes, iſt der brüderliche Ausdruck unſeres Dankes, die erſte Aufwal⸗ lung freier Menſchen, die Ihr der Freiheit wiedergewon⸗ nen habt. Auf die Vorzüge unſerer Länder ſind wir

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