Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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236 des Volkes kannten den einmüthigen Wunſch ihrer Kom⸗ mittenten; ſie tbun in dieſem Augenblicke weiter nichts, als das Gefühl ausdrücken, welches alle Herzen erfüllt, indem ſie von Euch die Vereinigung ihres Landes mit der Frankenrepublik verlangen.

Bürger, Geſetzgeber von Frankreich und bald von ganz Europa! Nie werden die Deutſchen des Rheinufers vergeſſen, daß die Franzoſen ihre Ketten zerbrachen; daß ſte im Schatten der dreifarbigen Fahne ihre Wahlen vollbringen konnten. Das Gewitter tobte rings umher; die Tyrannen und ihre Haufen knirſchten, während tiefer Friede über unſere fruchtbaren Gefilde herrſchte, und mit ſeinen ſchützenden Flügeln unſere Dörfer bedeckte. Die unüberwindliche Schutzwehr der Krieger der Freiheit umringte uns von allen Seiten; da ſprach Frankreich: werde frei! und wir ſind frei.

Bürger! Ihr, die Ihr täglich der Vortrefflichkeit der menſchlichen Natur huldigt, möge die Frucht Eurer Wohlthaten, möge die Dankbarkeit eines guten und ge⸗ rührten Volkes Euern Herzen ein Opfer ſcheinen, das des Hauptaltars der Freiheit würdig iſt!

Durch die Vereinigung mit uns erhaltet Ihr ein Land, wo die Natur ihre Güter mit milder Hand ver⸗ breitet hat; ein fruchtbares Erdreich, einen gemäßigten Himmelsſtrich, Hügel mit Reben bedeckt, deren Erzeug⸗ niſſe ſonſt unſere zehntengierigen Prieſter bereicherten; endlich eine Stadt, deren unvergleichliche Lage durch die Majeſtät des Fluſſes, der ihre Mauern netzt, verſchö⸗ nert wird.

Durch die Vereinigung mit uns erhaltet Ihr, was