Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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fentlichen Thaͤtigkeit. Er war die Trieb- und Schreib⸗ feder für die Convents-Arbeiten; bei ihm verſammelten ſich die Ausſchüſſe zu den Vorberathungen. Auch war er auf's Neue zum Club⸗Präſidenten gewählt worden. Der Club, die Adminiſtration, die Ausſchüſſe und der Convent überſchütteten ihn mit Arbeiten, ſo daß er von Morgens vier Uhr bis gegen Mitternacht faſt keine un— beſetzte Stunde hatte, und den Geſchäften zu erliegen fürchtete. Was ihn in dieſem Drang aufrecht hielt, war die allgemeine Anerkennung, die ihm nach jener drücken— den Vernachläſſigung endlich zu Theil wurde. Die ein⸗ ſichtigen Conventsglieder ſahen ihn für die Seele der Verſammlung an, und die Bauern zeigten ihm auf die naivſte Weiſe ihre Zuneigung.

Um den Gang der Conventsverhandlungen flüchtig anzudeuten: ſo wurde in der Sitzung am 18. März das erſte Decret der Verſammlung nach Forſter's Ent⸗ wurf angenommen, und kraft deſſen der ganze Strich Landes von Landau bis Bingen für frei, unabhängig, unzertrennlich, folglich aller Zuſammenhang mit dem deutſchen Kaiſerreiche für aufgehoben erklärt. Alle in dieſem Strich regierenden Fürſten, Grafen, geiſtliche und weltliche Körperſchaften ſollten ihrer Anſprüche verluſtig und ihre durch Uſurpation angemaßten Souveränetäts⸗ rechte auf ewig erloſchen ſein.

Das Deeret wurde feierlich publicirt und in 30,000 Abdrücken verbreitet. Während der erſten Ausfertigung desſelben fielen 30 Kanonenſchüſſe; die National-Com⸗ miſſäre und die ganze Generalität trat ein; patriotiſche Reden zwiſchen Merlin, Simon, Hausmann, Cüſtine