Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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Weichen ge⸗

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ihn durch Huber, der in wiſchen nach Dresden zurückge⸗ kehrt war, bei Buchhändler Voß wegen nicht gelieferter Arbeiten zu entſchuldigen, und dieſen beſorgten Freund über ſeine Grundſätze ſowohl, als über das ihm ſchul⸗ dige Geld zu beruhigen.

Der für die kurfürſtlich geffnnten wie für die unent⸗ ſchloßnen Einwohner von Mainz ſo ſchreckliche 24. Februar, an welchem Tage die altmonarchiſche Verfaſſung vollends beſeitigt werden ſollte, war mit feierlichem Gottesdienſte zur Abnahme des Bürgereides angebrochen. Dieſer Eid war nun dahin gekürzt,— dem Volke und den Grund⸗ ſätzen der Freiheit und Gleichheit treu zu ſein. Die Ei⸗ deswilligen hatten ſich nicht ſehr zahlreich in den ver⸗ ſchiednen Kirchen eingefunden, die Widerſtrebenden ſich in ihren Wohnungen eingeſchloſſen. Bei der großen An⸗ zahl dieſer letzteren hatte es ſich Forſter angelegen ſein laſſen, durch die Zeitung auf die Einſicht des Publikums zu wirken, demſelben die Leiſtung des ſo einfachen Eides als unbedenklich für jeden Menſchen von geſundem Geiſt, und die ſtrengen Maßregeln gegen die Widerſetzlichen als traurige Nothwendigkeit begreiflich zu machen. Dieſe Maßregeln beſtanden in Exportation der Eidweigernden über die Brücke zu den preußiſchen Vorpoſten. Sie traf

beſonders Stifts⸗ und Ordensgeiſtliche. Dennoch war die Stadt Mainz wohl zur Hälfte aus den Kirchen zu⸗ rückgeblieben.

Nach geleiſtetem Eide wurde an den folgenden Ta⸗ gen die Wahl der Gemeindebeamten ſo wie der Abge⸗ ordneten zum mainzer Convent vorgenommen, der über